Window into Virtuality, 1997

Das Ziel dieses Projektes war, ein intuitiv bedienbares System zu entwickeln, das die Navigation durch ein virtuelles Fahrzeug und seine Konfiguration möglich machte. Es sollte sich nicht nur einem computer-versierten Publikum erschließen, sondern verschiedenste Zielgruppen ansprechen.

Das System basiert auf einem fotorealistisch abgebildeten, virtuellen Fahrzeug im Maßstab 1:1, das an einem hochauflösenden Bildschirm betrachtet werden kann. Dieser ist auf einen mechanischen Teleskoparm montiert. Der Nutzer steuert den Bildschirm durch den Raum und kann sich so um und durch das virtuelle Fahrzeug bewegen. Bei dieser „absoluten Navigation“ entspricht ein Meter tatsächlicher Bewegung genau einem Meter Bewegung im virtuellen Raum.

Die berührungsempfindliche Oberfläche des Bildschirms ermöglicht es zudem mit dem Fahrzeug zu interagieren, anstatt es nur zu betrachten. Durch Berühren des Bildschirms können zusätzliche Detailinformationen abgerufen und kann das Fahrzeug in allen angebotenen Ausstattungsvarianten konfiguriert werden.